|
Burgenkarte “Grenzenlos von Burg zu Burg“
Informationen über die Geschichte der oben angegebenen Burgen sowie 4 ausgewählte Burgenwanderungen finden Sie auf der
dreisprachigen Burgenkarte “Grenzenlos von Burg zu Burg“, welche Sie bei dem
Verkehrsverein Dahn e.V.
Weißenburgerstraße 17d
66994 Dahn
Tel.: 0 63 91 - 51 88
Fax: 0 63 91 - 12 51
erhalten können. Schutzgebühr 1,60€ *
(* Bei Postversand zuzüglich Portokosten nach Gewicht)
|
Burgenkarte
|
|
Die Dahner Burgruinen
Auf einer Sandsteinklippe aus fünf Felsen entstanden nacheinander drei Burgen. Sie sind eindrucksvolle Beispiele für die
Felsenburgen des Wasgaues. Im Verfall haben sich die verwitterten Mauern und die abgemeißelten Felsen verbunden, Natur und
Architektur wurden mehr und mehr zu einer Einheit. Die Burg Tanstein ist nach den archäologischen Funden die älteste Anlage.
Alt-Dahn entstand wohl im 13. Jahrhundert. Grafendahn, die mittlere der drei Burgen, wird 1287 als neu errichtete Feste erwähnt.
Die drei Burgen thronen wie Adlerhorste auf den Felsen. Sie waren gegeneinander verteidigungsfähig. In einem wiederaufgebauten
Burghaus befindet sich ein interessantes Museum mit Grabungsfunden aus den Burgen. Hier wird gezeigt, was einer Burg alles
abhanden kommen kann: nicht nur zerbrochene Töpfe, sondern auch zahlreiche Schlüssel, eine Miederkette, Spiele, eine Taschensonnenuhr
aus Elfenbein, viele wertvolle Silbermünzen und schließlich der schön gearbeitete silberne Hochzeitslöffel des Johann Christoph von Dahn
und der Maria von Wallbronn.
Info:
Dahner Burgen, ( (06391) 3650
Öffnungszeiten:
Karfreitag - 31. Oktober: 11 - 17 Uhr
Restaurant:
Burgschänke: Geöffnet vom 01.04. - 31.10., jeweils 10 - 18 Uhr,
Dienstag Ruhetag
Parken:
Parkplatz unterhalb der Burg, ca. 10 Min. Fußweg
|
Burgruine Altdahn -Grafendahn-Tanstein
|
|
Burgruine Neudahn
Neudahn, drei Kilometer nordwestlich vom Ort Dahn im Wald gelegen, wurde um 1230 von Heinrich Mursal, der aus einer
Seitenlinie der Ritter von Dahn stammte, errichtet. Durch einen konsequenten Ausbau Anfang des 16. Jahrhunderts stellte
sich die Burg auf die Pulvergeschütze ein. König Heinrich II. von Frankreich dürfte bei seinem Besuch 1552 bereits die
mächtigen Batterietürme bewundert haben, die den Zugang zur Unterburg verteidigten und noch heute in in der beeindruckenden
Höhe von drei Geschossen erhalten sind.
Info:
Dahner Burgen, Telefon (06391) 3650
|
Burgruine Neuahn
|